Spielberichte der 1. Damen / WJA
Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg der Damenhockeymannschaft in die Oberliga vom WHV
Showdown im Mettmanner Queenspalast
Herzlichen Glückwunsch an die 1. Hockey Damen

Hitchcock hätte es sich nicht besser ausdenken können. Die beiden dominierenden Mannschaften treffen am letzten Spieltag aufeinander und es trennt sie nur 1 Tor!
Der beste Sturm trifft auf die beste Defensive und den 250 Zuschauern ist beste Hockeyunterhaltung garantiert.
Wir hatten das Hinspiel mit 3-2 gewonnen und hatten den Vorteil, in Mettmann anzutreten. Die letzten Wochen wurde viel geplant und immer wieder wurde die Werbetrommel gerührt, um eine möglichst große Fankurve auf der Tribüne zu haben.
Die begeisterte Hockeyfans sorgten mit ohrenbetäubenden Lärm für einen Hexenkessel.
Wir gingen direkt auf Angriff und unsere Topstürmerin Annika Bohlken spielte mit viel Gefühl auf unsere Topstürmerin Lea Schult und sie schnippte den Ball wunderschön in den Winkel zum 1-0.
Eine frühe Führung gibt Selbstvertrauen und unsere Fans dankten es uns mit immer lauterer Unterstützung.
Es entwickelte sich ein Kampf mit offenem Visier und beide Teams kombinierten schnell und druckvoll.
Die Gäste aus Kupferdreh konnten in der 15. Minute wieder ausgleichen und wehrten sich ihrerseits mit allem, was sie hatten.
Nahtlos ging das Spiel beider Mannschaften im 2. Viertel weiter, wurde dann aber in der 18. Minute verletzungsbedingt unterbrochen, weil unsere Spielführerin Sabrina Stojanović umgeknickt war und vom Feld gestützt werden musste. Wer sie kennt, der weiss, dass sie eine Menge einstecken kann und sie immer weiterspielt.
Dies bedeutete eine große Schwächung für die Abwehr, sowie für den Spielaufbau, aber unsere Damen zeigten, dass sie diese Saison eine verschworene Einheit sind und jede rannte und kämpfte noch etwas mehr.
Dies wurde belohnt, denn die nächste TOPStürmerin Jessi Balzer konnte durch eine Strafecke die erneute Führung zum 2-1 wiederherstellen und so ging es dann auch in die Pause.
Moralisch angeschubst durch unseren Coach Ani Thill und Sabrina Stojanović mit bandagiertem Fuß, die sich wieder auf dem Platz zurückmeldete, wurde die 2. Spielhälfte eingeleutet.
Die Menge tobte, Kupferdreh suchte nach Lösungen und wir machten die Bude dicht.
Mehrfach scheiterten Candice Schnelting, Jessi Balzer, Melly Rossow und besonders viel Pech hatte heute Annika Bohlken. Normalerweise ein Garant für die Tore aus umöglichsten Winkeln, aber wenigstens klappten heute entscheidende Zuspiele.
Der Coach hat heute unsere Toptorfrau Pia Reusch im Kasten aufgestellt und auf der Bank saß die nächste Toptorfrau Kathi Poetsch, jederzeit bereit, die Aufgabe zu übernehmen, auch dies war eine sehr schwere Entscheidung, weil beide auf Topniveau halten.
Alle Positionen funktionierten, die Angriffe des Gegners verpufften und uns gelang es nicht den Abstand zu vergrößern.
Das letzte Viertel stand an und unser Trainer hat uns diese Saison immerwieder klargemacht, dass das letzte Viertel immer eine Kopfsache ist und Sieg und Niederlage über den Willen entschieden wird.
Und unsere Mädels wollten den Sack zu machen. Nicht eine Minute war gespielt, Sabrina Stojanović leitete den Angriff über rechts ein, passt zu Lilly Harms, es geht wieder zurück auf Sabrina, sie macht den Seitenwechsel und passt auf Figo, Figo sieht die Lücke und Lilly Harms steht goldrichtig und vernascht die Torhüterin zum 3-1.
Perfekter kann ein Angriff nicht laufen und der Zeitpunkt hätte besser nicht sein können.
Die Stimmung und Spannung war jetzt am Siedepunkt angelangt und es wurde immer lauter und kurzfristig musste das Spiel unterbrochen werden, um die Gemüter ein wenig abzukühlen, aber trotz dieser Anspannung, war es stets ein sehr faires Spiel von beiden Mannschaften, die sich beide mit Respekt gegenüber standen.
In der 53. Minute erhielten wir erneut eine Strafecke und Lea Schult fand die Lücke und wir erhöhten auf 4-1.
Kupferdreh gab sich nicht auf und verkürzte auf 4-2. Sie hatten für einen weiteren Feldspieler den Torwart herausgenommen und wollten uns in unsere Hälfte einkesseln.
Annika Bohlken löste sich und kam zweimal zum Abschluss, die Abwehrspielerin parierte doch beim 2. Mal regelwidrig und es gab den 7 Meter.
Unser Captain lief zur Bank und forderte Claudia Roden an die Linie und wer sie kennt weiss, dass sie die Frau für diese Momente ist. Bereits 2018 im Spannenden Aufstiegsspiel hatte sie die Nerven und diesmal hat sie ihn wieder souverän in die rechte obere Ecke gezogen.
5-2 für Mettmann und noch 94 Sekunden zu spielen. Doch was jetzt passierte ist den wenigsten in der Halle aufgefallen. Durch den Druck und die Emotionen standen wir plötzlich mit einer Spielerin zu wenig auf dem Platz und spielten die restliche Zeit nur noch zu viert gegen 6 Kupferdreherinnen, aber es sollte reichen und der Platzsturm der Mettmannerinnen war mit das Schönste, was wir die letzten Jahre gesehen haben.
Kokans Fazit:
Eine irre Saison hat am letzten Spieltag noch einmal alles gezeigt, was diesen Sport so besonders macht. Die beiden Ligaprimusse trennten am letzten Spieltag nur 1 Tor. Kupferdreh hätte ein Unentschieden gereicht, aber unsere Damen haben nichts anbrennen lassen. Durch ein Traumtor von Lea ging es los und wir haben danach 60 Minuten Vollgas gegeben. Ein wenig tat mir Annika leid, ihr fehlte beim Torabschluss ein wenig das Glück, trotzdem hat auch sie wieder einen megawichtigen Dienst für die Mannschaft abgeliefert.
Ein dickes Dankeschön an unseren Gegner, die sich mit uns ein tolles Kopf an Kopf Rennen geliefert haben und die mit uns heute Werbung fürs Damenhockey gemacht haben.
Dieses Spiel hatte auf jeden Fall Oberliganiveau, aber leider kann nur einer aufsteigen.
Unsere Fans haben heute auf jeden Fall für reichlich Eindruck gesorgt und die Halle hat 60 Minuten gekocht und es war ohrenbetäubend laut.
Die vielen ehemaligen aus unserer Damenmannschaft auf der Tribüne zu sehen, war ein Traum und es erfüllt mich mit viel Stolz sie in solchen Momenten wieder an unserer Seite zu sehen und vielleicht kehrt die ein oder andere mal wieder zu uns zurück.
Noch schöner waren die vielen Jugendlichen des Mettmanner THC, die mit soviel Spaß und Stolz auf unser Damenteam für Stimmung gesorgt haben. Das würde ich in Zukunft gerne noch viel öfter sehen.
Leider verlässt uns unser Aufstiegscoach Ani nach einem Jahr bereits wieder. Er hat mich vor 3 Wochen um Freigabe gebeten, da er ein Angebot erhalten hat, dass er nicht ablehnen kann. Es war ein aufregendes Jahr mit ihm, die Mädels haben sich weiter entwickeln können und ich bin nicht wirklich glücklich, dass es insbesondere des tollen Aufstiegs schon wieder vorbei ist, aber wir haben für diese Entscheidung vollstes Verständnis und wünschen ihm auf seinem Weg viel Erfolg!
Kader:
Pia Reusch TW, Kathi Poetsch ETW, Greta Martin, Sara „Figo“ Münchmeyer, Melly Rossow, Candice Schnelting, Annika Bohlken, Claudia Roden(1), Lilly Harms(1), Jessica Balzer(1), Lea Schult(2), Sabrina Stojanović(Captain) Coach Anael Thill Teammanager Kokan Stojanović
Gipfeltreffen zum Ende der Rückrunde

Nach den 4 Wochen Weihnachtspause geht es endlich wieder an die Schläger.
Unsere Reise ging nach Kupferdreh, wo uns der ungeschlagene Tabellenführer erwartete und es versprach ein tolles Spiel zu werden. Der Statistik nach schießen wir mehr Tore und die Essenerinnen haben die bessere Defensive.
Unser Coach Ani hat nach der Pause eine gutes Team aufstellen können.
Es ging schnell los und beide Teams zeigten sich von ihrer besten Seite.
Im 1.Viertel hatten die Heimmannschaft mehr Torabschlüsse, aber unsere Abwehrreihe agierte sicher und wir hatten mit Pia Reusch eine glänzend parierende Torhüterin in unseren Reihen. Sie wehrte die Strafecken alle ab und vereitelte jeden Angriffsversuch.
Im 2. Viertel wurde unsere Mannschaft einmal ausgekontert und wir verabschiedeten uns mit einem knappen 0-1 Rückstand in die Pause.
Doch wir drehten weiter auf und kombinierten durch unsere Reihen. Candice Schnelting und Claudia Roden hatten einen sehr guten Tag erwischt und trugen stark zu unserem sehr guten Spiel bei. Annika Bohlken und Lea Schult hatten tolle Torchancen, die leider glücklos nicht im Tor landeten.
Doch wir hatten heute wieder einen sicheren Trumpf dabei und der stach durch eine Strafecke in der 34. Spielminute zu. Lea Schult legt die Kugel auf Jessi Balzer ab und sie lupfte unhaltbar in die Maschen.
Wir machten weiter und Lilly Harms, Melly Rossow und Lea Schult feuerten aufs Tor und die Kugel lief gut durch unsere Reihen.
Jessi Balzer vollzog nur wenige Sekunden vor dem Ende des 3.Viertels den nächsten Streich und wir gingen erstmals in Führung.
Selbstsicher mit diesen beiden Toren im Rücken gelang Jessi Balzer in der 51. Minute dann der 3. Streich und somit ein lupenreiner Hattrick.
Der Kupferdreher Coach reagierte und holte für die letzten 7 Minuten den Goalie vom Platz und setzten auf einen zusätzlichen Feldspieler.
Die Stimmung war bereits hektisch und dieser taktische Zug wirkte sich auf beide Teams mit zunehmender Nervosität aus. Wir verstolperten 2 gute Möglichkeiten die Kugel ins leere Tor zu schieben und 3 Minuten vor dem Schlusspfiff gelang den Essenerinnen der Anschlusstreffer.
Wir behielten in den letzten Minuten die Oberhand und konnten durch viel Ballbesitz die verbliebene Zeit herunterzuspielen.
Kokans Fazit:
Was ein Abschluss für diese Hinrundensaison. Spannung pur von der ersten Minute an und beide Mannschaften haben eine sehr starke Leistung abgeliefert.
Wir haben unsere einzige Niederlage mit diesem Sieg egalisiert und haben den starken Kupferdreherinnen gezeigt, dass wir in dieser Gruppe der stärkste Aufstiegskandidat sind und der Oberligaaufstieg nur über uns geht.
Ich bin stolz auf unsere Mädels, die eine glänzende Hinrunde abgeliefert haben. Momentan stehen 3 Mannschaften punktgleich auf den ersten Plätzen, aber an den nächsten Spieltagen wird sich sehr schnell ein Zweikampf zwischen Kupferdreh und uns etablieren.
Wir müssen die nächsten Spieltage genauso weitermachen, die Konzentration hochhalten und unsere Punkte einfahren und dann kommt es zum Aufstiegsshowdown am letzten Spieltag im Herrenhaus.
Schönere Sportgeschichten kann man sich nicht ausdenken.
Kader:
Pia Reusch(Tor), Lea Schult, Candice Schnelting, Debby Börkei, Claudia Roden, Lilly Harms, Melly Rossow, Annika Bohlken, Jessi Balzer(3), Sabrina Stojanovic
Spitzenspiel um den Aufstieg

Am 05.05.2024 waren wir beim Tabellenführer unserer Gruppe in Leverkusen zu Gast. Das Hinspiel haben wir unnötig 1-2 verloren und dieser Stachel saß über den Winter tief. Mit zwei Siegen im Rücken, gingen wir zwar selbstsicher in dieses Wochenende, aber schwächten uns selber. 24 Stunden vor Anpfiff geriet unser Aufstiegsschiff ins Schlingern. Denn neben Ausfällen durch anstehende Abiturprüfungen, privater und beruflicher Verpflichtungen, traf einen Teil des Teams auch noch eine Krankheitswelle. Wir verlegen nur sehr ungerne und nur wenn es absolut nicht anders geht, aber diesmal wäre es durch den späten Zeitpunkt mit einem Punktabzug bestraft worden. Am Samstag rauchten unsere Smartphones und wir versuchten jeden spielfähigen Mettmanner mit ins Boot zu nehmen, um den 11 verbliebenen Heldinnen durch Auswechselungen auch etwas Zeit, zum Luft holen zu geben. Uns gelang das kleine Wunder und wir konnten 3 Joker aus dem Zylinder zaubern. Anna-Lena Fischer, Sabine Richter und Marie Ley meldeten sich freiwillig zu diesem Höllenritt. Ihnen war bestimmt nicht bewusst, dass sie zu so viel Spielzeit kommen würden, denn es wurde ein sehr kämpferisches und laufintensives Spiel. Von Anfang an peitschte unser Trainer Ani Thill die Mädels nach vorne und gestatte nur Erholung auf der Reservebank und selbst dort gab er direkt taktische Anweisung für die nächste Einwechselung mit. Katja Scholten hätte uns direkt im 1.Viertel in Führung bringen können, aber ihr Schuss ging an den Fuß der Abwehrspielerin, doch die fällige Strafecke wurde uns verwehrt. Einige Minuten später konterten die Leverkusenerinnen über ihre schnelle Stürmerin auf unser Tor zu, umkurvte Kira Weps und die zurückgeeilte Sabrina Stojanović rettet auf der Linie in höchster Not. Nach der Rettungstat leitete Sabrina direkt einen Gegenkonter über unsere schnelle Stürmerin Annika Bohlken ein. Perfekt in den Lauf gespielt, lief sie mit langen Schritten in Richtung Tor, wurde aber noch von drei Gegenspielerinnen erfolgreich gestört, so dass dieser schöne Lauf nicht belohnt wurde. Wir dominierten dieses Viertel, doch leider gelang uns kein Tor. Im 2.Viertel kam aus dem Nichts der Ball in unser Tor. Die Wut war groß über diesen Treffer und Coach Ani trieb die Mädels immer weiter an und die Mannschaft rannte, doch wir mussten mit dem Rückstand in die Halbzeitpause gehen. Candice Schnelting, Marie Ley, und allen voran Noëlle Geier rannten wie die Teufel.
Wir behielten unsere Dominanz und wurden in der 39.Minute belohnt. Kerstin Kemper ging über die rechte Seite und legte den Ball entschlossen auf Annika Bohlken. Ihr Schuss wurde noch abgewehrt, aber den Abpraller schnappte sich Sophia Bartmann und heppte ihn mit ihrer Rückhand zum Ausgleich in die Maschen.
Wir ließen den Gästen keine Zeit zur Erholung und ihre Entlastungsangriffe kamen nur Zustande, weil wir mit offenem Visier um den Sieg kämpften, doch das Theaterstück sollte keinen Sieger erhalten.
Der Leverkusener Unparteiische beendete unseren Sturmlauf einfach über 2 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit und wir mussten das Unentschieden schlucken und jetzt auf einen Fehltritt der Leverkusenerinnen im weiteren Saisonverlauf hoffen.
Kokans Fazit:
Wir wollen zufrieden sein mit diesem Punkt. Wir hätten die Punkte fast verschenkt und der Aufstieg wäre wieder ein Jahr weit entfernt gewesen. Ein Schlüssel heute war unsere Laufbereitschaft, der Kampfgeist. Besonders möchte ich hier heute Noëlle Geier ein Lob aussprechen. Gefühlt war sie in der Abwehr, Spielaufbau und bei Kontern unser „Bad Guy“ auf dem Platz. Was sie hier heute geleistet hat, war sensationell für uns und frustrierend für den Gegner.
Wir müssen jetzt zwar auf einen Fehltritt des Tabellenführers bauen, aber nachdem der Zweitplatzierte DSD2 gestern gegen den Tabellenletzten überraschenderweise mit 2-0 verloren hat, können wir ganz zufrieden mit unserem Ergebnis sein.
Die nächsten zwei Wochen sind spielfrei, doch da heißt es, in den Einheiten gemeinsam Gas zu geben, hart zu trainieren und in den letzten 5 Spielen alles zu geben.
Kader:
Kira Weps(Tor),
Greta Martin, Katja Scholten, Kerstin Kemper, Candice Schnelting, Claudia Roden, Annika Bohlken, Jessi Balzer, Marie Ley, Sabine Richter, Anna-Lena Fischer, Noëlle Geier, Sophia Bartmann(1), Sabrina Stojanović
Unsere Damen sichern sich zum Auftakt 3 Punkte

Die Winterpause der Feldsaison ist beendet und unser letztes Spiel der Hinrunde stand an. Unsere Auswärtsfahrt führte uns nach Viersen, wo uns die der direkte Tabellennachbar mit nur einem Punkt Rückstand erwartete.
Die Gastgeberinnen traten in voller Stärke an und wollten sich ihren Heimvorteil zu Nutze machen. Der Platz war extrem rutschig und Tempo und Technik waren hier heute stumpfe Waffen.
Trotzdem gelang uns in der 9.Minute nach toller Vorarbeit von Noelle Geier, die sich über die rechte Seite durchsetzen konnte. Noelle spielte den entscheidende Pass auf Mariana Dohmen, die eiskalt das Spielgerät hinter die Linie beförderte.
Wenige Minuten später drückten wir mit allen Kräften auf das 2-0. Viersen konnte sich nicht mehr aus der eigenen Box befreien und wir scheiterten ein ums andere mal beim Abschluss. Sehenswert heppte Sabrina Stojanović die Kugel auf Brusthöhe und ließ diese locker über die liegende Torfrau ins Tor abtropfen. Unsere Bank jubelte ausgelassen über dieses Bilderbuchtor, aber der Unparteiische entschied auf „Gefährliches Spiel“ und es blieb beim 1-0.
Die Spielzeit plätscherte darin und wir taten uns sehr schwer einen weiteren Treffer zu erzielen. Entweder rutschten wir aus, oder waren wegen der überlegenen Position derart überrascht, dass wir final an den eigenen Nerven scheiterten.
Es dauerte bis zur 58. Minute, bevor wir erlöst wurden und das 2-0 durch Jessi Balzer fiel.
Kokans Fazit:
Nach der langen Pause der Feldsaison und dem Trainerwechsel im letzten Monat, bin ich vollkommen zufrieden. Sicherlich war dies kein besonders schönes Spiel, aber die Umstände waren auch nicht einfach. Wichtig ist es, dass wir zu Null gespielt haben und die 3 Punkte geholt haben. Unser neuer Coach Anael Thill, hat die Mannschaft mit sehr viel Motivation und Vorfreude übernommen und die Enrgie spürt man. Er hat in der kurzen Vorbereitungs- und Kennenlernphase 3 Siege eingefahren und die erste Pflichtspielaufgabe gut erfüllt. Die neue taktische Ausrichtung kann man schon gut erkennen und wir können auf die weitere Entwicklung unserer Damen gespannt sein.
Besonders erwähnen möchte ich heute Greta Martin, die ein sehr gutes Spiel abgeliefert hat und die vergangene Hallensaison genutzt hat, um sich weiter technisch zu verbessern und das hat man gegen Viersen schon sehr gut sehen können.
Kader:
Kira Weps(Tor),
Lea Schult, Greta Martin, Marie Johnen, Katja Scholten, Sophia Bartmann, Lilly Harms, Noëlle Geier, Kerstin Kemper, Nina Müller, Candice Schnelting, Helena Krüger, Jessica Balzer(1), Marilena Dohmen(1), Sabrina Stojanović