Spielberichte der 1. Damen / WJA
Mettmanns Damen glücklos im Derby

Der 2.Spieltag stand an und es ging nur 10km weit in die Landeshauptstadt zum DSC99.
Ein sehr guter Gegner, den wir schon bestens auf dem Feld kennengelernt hatten.
Seit dem die Truppe von Frank Staegemann übernommen wurde, haben diese einen großen Leistungssprung gemacht.
Unser Trainer Phillip Gutt war gerade rechtzeitig wieder genesen, um die Führung an der Bande zu übernehmen.
Er konnte fast aus dem Vollen schöpfen, man hatte sich sogar kurzfristig noch Nina Müller zur Verstärkung an unsere Zwote abgestellt.
Die Partie begann wie erwartet mit schnellem Passspiel auf beiden Seiten. Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz, aber der Torerfolg blieb aus. Stattdessen hatte Düsseldorf mehr Glück und ging in der 5.Minute 1-0 in Führung.
Im 2.Viertel kam es zu einer Unterzahlsituation, weil unsere Stürmerin Jessi Balzer eine einmütige Zeitstrafe kassierte.
Die Minute war gerade abgelaufen, Jessi Balzer lief auf den Platz und DSC erhöhte auf 2-0. Mit diesem geringen Rückstand ging es in die Pause und 30 Minuten sollten normal ausreichend sein, um das Spiel noch zu drehen, aber unsere Stürmerinnen scheiterten entweder an der Genauigkeit oder an der sehr guten Torhüterin.
Der Kampf ging in der 2.Hälfte ähnlich weiter. Wir scheiterten am Abschluss und Dsc erhöhte durch eine Strafecke in der 41.Minute auf 3-0.
Das letzte Viertel stand an und die Gastgeber konnten durch einen 7Meter (51.Minute) die Führung weiter ausbauen.
Coach Gutt wusste sich nicht anders zu helfen und nahm seine Torfrau für eine weitere Feldspielerin herunter.
Mit dieser Feldüberlegenheit wollte er Anschlusstreffer erzwingen, doch wieder erhöhte der DSC um weitere 2 Treffer auf 6-0.
Erst in der 55. Minute durch einen Doppelschlag von Jessi Blazer konnten wir ein wenig Ergebniskorrektur vornehmen und beendeten das Spiel mit 6-2.
Dieses Ergebnis ist deutlich zu hoch ausgefallen und wir haben keinen guten Tag erwischt, aber so schnell kann es im Hallenhockey gehen.
Kokans Fazit:
Ein bittere Niederlage, insbesondere weil heute mehr drin gewesen wäre. Der Gegner war gut, aber nicht so stark, wie wir ihn eingeschätzt hatten und auch nicht wie das Ergebnis es vermuten läßt. Es hat 55 Minuten gedauert, bevor wir unser erstes Tor erzielen konnten und das war viel zu spät.
Spielerisch konnten wir zwar gut mithalten, aber uns fehlte heute die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor. Alleine nur eine Strafecke in 60 Minuten für uns zu bekommen, ist viel zu wenig, insbesondere, da in der Vorwoche dies ein Schlüssel zum Sieg war.
Letztendlich kann heute jede in der Mannschaft Fehler bei sich selber finden, weil keine heute ihre Normalleistung gebracht hat.
Unser Team darf jetzt nicht die Köpfe hängenlassen und muss diese Woche an den eigenen Fehlern arbeiten, bevor es zu unserem nächsten Gegner Raffelberg 3 geht.
Unsere Zwote hat leider knapp 1-2 gegen MSV Duisburg verloren. Hier fehlte es noch am Zusammenspiel und ruhigen Spielaufbau. Das Spiel lebte von Einzelaktionen und das, obwohl Nina Müller mit zahlreichen Pässen aus der Abwehr direkt in den Torschusskreis für reichlich Wirbel sorgte.
Coach Kemper hatte seine Aufstiegstaktik aus dem Jahre 2018 in der 2.Hälfte ausgepackt und Debby Börkei hatte hier die zentrale Position eingenommen und ebenfalls einen guten Job abgeliefert.
Marie Ley erzielte nach tollem Zuspiel von Nina Müller ihr erstes Tor für Mettmanns Damen in ihrem ersten Pflichtspiel für die „Grün-Weißen“.
Kader Erste:
Kira Weps(Tor),
Lea Schult, Caro Vink, Sera Léger, Viki Marx, Claudia Roden, Candice Schnelting, Jessica Balzer(2), Sabrina Stojanovic
Kader Zwote:
Jo Wiese(Tor),
Nina Müller, Marie Johnen, Lara Spies, Debby Börkei, Kerstin Kemper, Marie Ley(1), Katja Scholten
Mettmanns Damen starten erfolgreich in die Hallensaison!

Eine sehr gute Vorbereitung wurde absolviert und Trainer Phillip Gutt hatte dieses Jahr sogar einen Leistungstest absolvieren lassen, um einerseits ein paar zusätzlich Ehrgeizkörner aus jeder Spielerin zu kitzeln und zusätzlich die Einteilung zwischen 1. und 2.Damen transparenter zu machen.
Die Herausforderung wurde gut angenommen und es gab einige Überraschungen im Kader.
Zum gestrigen 1.Spieltag waren alle Spielerinnen und Betreuer der beiden Mannschaften heiß wie Frittenfett. Trotzdem wurde Trainer Gutt vor einige dicke Aufgaben gestellt.
Vier Spielerinnen standen nicht zu Verfügung und als ob das nicht schon reichen würde, musste sich Trainer Gutt auch noch kurzfristig krank melden und konnte keinen Einfluss auf die Mannschaften nehmen.
Patrick Kemper konnte kurzfristig als Coach für die Zweite gewonnen werden und er erklärte sich sofort bereit, auch die Erste an diesem wichtigen ersten Spieltag in der Oberliga zu betreuen.
Unser Gegner waren die Damen des VFB Hüls. Eine große Unbekannte und auf jeden Fall schon oberligaerfahrene Truppe.
Mettmanns Damen ließen sich nicht beeindrucken und spielten locker auf und zeigten sofort, dass sie heute keine Geschenke verteilen wollten. So gingen die „Grün-Weißen“ durch eine Strafecke von Viki Marx in der 5.Spielminute in Führung.
Man sah zwei starke Gegner im ersten Viertel und Caro Vink rettete auf der Linie und unsere Torfrau Kira Weps zeigte hexerische Fähigkeiten und hielt sogar einen 7 Meter.
Durch die vorangegangene Strafecke wurde Mettmann aber stark getroffen, weil Lea Schult beim Abwehrversuch ihren Daumen verletzte und von da an nicht mehr zu Verfügung stand.
Dies war sehr bitter, da für das ohnehin sehr ersatzgeschwächte Team ein noch größerer Kraftaufwand nötig war, um bei diesem schnellen Hallenspiel die Punkte in Mettmann zu halten.
Im zweiten Viertel erhöhten wir wieder durch eine Strafecke von Candice Schnelting sehenswert unter die Latte geschlenzt auf 2-0.
Im 3.Viertel wuselte Greta Martin die Kugel an Freund und Feind vorbei und wir erhöhten unseren Vorsprung auf drei Teffer.
Noch ein Viertel war zu spielen und Mettmann auf der Siegerstrasse, nur die Höhe des Ergebnisses war viel zu gering. Zahlreiche Versuche gingen leider daneben und darüber ärgerten sich nicht nur Sabrina Stojanović, Candice Schnelting und Viki Marx, auch Coach Kemper war auch noch nicht nach Feiern zu mute.
Im Hallenhockey geht es manchmal sehr schnell und es war noch keine Minute im Schlussabschnitt gespielt und eine Hülser Spielerin rannte Sabrina Stojanović im Torschusskreis um und legte Kira Weps direkt im Anschluss das erste Mal die Kugel ins Netz. Mettmanns Fans verstanden die Welt nicht mehr, da dem Treffer mehr als eindeutig ein Stürmerfoul vorausgegangen war.
Hüls witterte Morgenluft und wurden von ihrem Coach weiter angefeuert und plötzlich fiel in der 51.Minute das 3-2. Das Spiel drohte zu kippen, aber Viki Marx dribbelte sich in den Torschusskreis und legte die Kugel an den Fuß der Gästeabwehr, Strafecke für Mettmann.
Coach Kemper saß auf der Bank und flüsterte leise, das diese Ecke jetzt enorm wichtig ist. Irgendwie erreichte er telepathisch Viki Marx und sie enttäuschte ihn sowie das Team nicht und verwandelte sicher zum 4-2.
Hüls war angezählt aber nicht am Boden und sie schafften innerhalb von 3 Minuten sogar den Ausgleich zum 4-4.
Drei Minuten standen noch auf der Uhr und dieses tolle Spiel hatte in 57. jetzt erst seinen Spannungshöhepunkt erreicht. Sollten wir jetzt uns die Punkte teilen müssen oder gar noch diesen sicheren Sieg gegen eine Niederlage tauschen?
Die Antwort der Mettmanner ließ nicht lange auf sich warten und natürlich wieder durch eine Strafecke. Viki Marx trat an und der erste Versuch misslang, doch im Gewusel erkämpfte sie sich wieder die Kugel und legte auf Caro Vink ab und sie behielt die Nerven und netzte zur erneuten Führung ein.
Zwei Minuten musste noch gezittert werden und die Hausherrinnen spielten geschickt die Uhr nach unten und somit blieben durch ein verdientes 5-4 die ersten Oberligapunkte in Mettmann.
Kokans Fazit:
Nicht nur meine Nerven lagen blank, alle in der Halle hatten einen erhöhten Pulsschlag.
Sehr attraktives Hallenhockey und Spannung bis zur letzten Minute und Gott sei Dank mit dem besseren und verdientem Ende für unser Team. Heute war unsere Kondition auf jeden Fall ein Vorteil, weil mit der dünnen Bank und dem frühen Ausfall von Lea Schult ist uns zum Ende ein wenig die Konzentration verloren gegangen, aber der absolute Wille hat uns noch die Punkte zum 1.Advent beschert.
Unsere Zwote musste heute gegen einen ganz starken Gegner von SW Koln antreten.
3-8 unterlagen wir, aber hätten gegen diesen bärenstarken Gegner auch noch deutlicher verlieren können.
Nächste Woche treten beide Mannschaften auswärts an. Unsere Zwote muss zum MSV Duisburg und unsere Erste darf zum wohl stärksten Team seiner Gruppe, den 1. Damen des DSC 99 Düsseldorf.
Kader Erste:
Kira Weps(Tor), Lea Schult, Nina Müller, Claudia Roden, Candice Schnelting(1), Caro Vink(1), Greta Martin(1), Viki Marx(2), Sabrina Stojanovic
Kader Zwote:
Jo Wiese (Tor), Katja Scholten, Debby Börkei, Kathi Rüber, Yvi Froese (2), Sera Léger (1), Lara Spies, Kerstin Kemper, Marie Johnen
Letztes Heimspiel der Hinrunde gegen die 2. Damen Crefelder HTC
Bei den letzten beiden Spieltagen war für unsere Damen leider nichts zählbares herausgesprungen. Gegen den Düsseldorfer SC unterlag man nach einem spannenden Spiel mit 1-2 und letzte Woche trennte man sich gegen den Gladbacher HTC mit 2-4.
Zum Abschluss der Hinrunde mussten sich unsere Damen der Zweitvertretung des CHTC‘s stellen. Auf dem Papier waren die 3 Punkte seit Wochen bereits fest in Mettmann eingeplant, doch plötzlich sahen die Karten der Gastgeberinnen gar nicht mehr so gut aus. Trainer Gutt konnte gerade einmal 11 Spielerinnen aufstellen und jede musste 60 Minuten durchspielen, alles geben und es gab keine Zeit zur Erholung.
Mit hängenden Köpfen standen sich Trainer und Betreuer gegenüber und versuchten trotzdem, die Mädels vor der sicheren Niederlage zu motivieren.
Coach Gutt hat Beton anrühren lassen und stellte die Mannschaft tief in die eigene Hälfte.
Den Gästen sah man an, dass sie ihrerseits die 3 Punkte schon sicher hatten, da ihre Vorteile einfach überlegen waren. Unsere Mädels kämpften verbissen und ärgerten die Gäste, wo es nur ging und so endete das 1. Viertel mit zwei kleinen Halbchancen für unser Team mit 0-0.
Im 2. Viertel kämpfte man weiter und die Crefelderinnen waren sichtlich genervt von der Mettmanner Spielweise. Lea Schult erwischte einen Sahnetag und putze mit Caro Vink alle Angriffsveruche der Gäste weg und unsere Lokomotive Noëlle Geier marschierte unentwegt nach vorne und versuchte über ihre Mittelleute Lu Meier und Sabrina Stojanović den Sturm zu Chancen zu verhelfen.
Hier entwickelte sich Kerstin Wächter zum Eckenbiest, die aus den wenigen Chancen jedesmal eine Strafecke für uns herausholte, aber leider konnten wir diese nicht verwerten. Zur Halbzeitpause stand es noch immer 0-0 und dies alleine war schon eine sehr starke Leistung, wir fragten uns wie lange würden unsere Heldinnen dieses laufintensive Spiel durchhalten und wann würden die Gäste uns den Todesstoß versetzen?!
Doch auch im 3.Viertel rannten sich die Gäste immerwieder fest und scheiterten entweder am Mettmanner Beton oder an unserer Torhüterin Kira Weps.
In der 38. Spielminute ging ein Angriff über Lu Meier und sie gab die Kugel auf unsere Stürmerin Marie Johnen ab und sie behielt die nerven und legte die Kugel flach ins Crefelder Tor hinein. Dabei stand sie so nah an der der Torauslinie und soweit neben dem Tor, dass es wirklich schon ein Kunstschuss war.
22 Minuten waren noch zu spielen und wir mussten noch eine verletzungsbedingte Unterzahl überleben, da Noëlle Geier umgeknickt war. Sie biss aber auf die Zähne und lies ihr Team nicht im Stich und ging nach kurzer Verschnaufzeit wieder auf den Platz.
In der 52.Spielminute nutzten die Seidenstädterinnen eine Strafecke und glichen aus. Man merkte unseren Kämpferinnen langsam die Müdigkeit an, denn diese Ecke wäre unter normalen Umständen verteidigt worden.
Die Gäste drückten weiter und wollten unsere Schwäche jetzt ausnutzen, doch 11 Mettmannerinnen gaben alles, eine für alle und alle für einen war die Devise und wir kamen sogar noch zu guten Tormöglichkeiten, denn unser Eckenbiest Kerstin Wächter erkämpfte uns noch zwei Strafecken, aber die Luft war raus und wir waren nicht mehr in der Lage diese zu verwerten. Sichtlich erleichtert und glücklich waren alle über den Schlusspfiff und den erkämpften Punkt!
Kokans Fazit:
Was für eine herausragende Leistung von jeder heute auf dem Platz. Damit hätten wir heute nicht gerechnet und wir fühlten uns wie der sichere Verlierer. Ganz große Klasse, dass wir mit diesem positiven Gefühl die Hinrunde abschließen und einem direkten Konkurrenten heute zwei Punkte klauen konnten. Damit bleiben wir vor ihm und es sind noch zahlreiche Mannschaften in Schlagdistanz vor uns. Gratulieren möchte ich Marie zu diesem Zaubertor, das gleichzeitig ihr erstes war. Ich stand in sehr guter Position und habe es gesehen und konnte es gar nicht fassen, dass der drin war!
Die Heldinnen:
Kira Weps(Tor)
Lea Schult, Caro Vink, Nina Müller, Greta Martin, Luisa Meier, Noëlle Geier, Kerstin Wächter, Maren Neumann, Marie Johnen(1), Sabrina Stojanović
Tabellenführer zu Gast in Mettmann
Tabellenführer zu Gast in Mettmann

Mit Schwarz-Weiss Bonn empfingen Mettmanns Oberliga-Damen den ambitionierten Aufstiegskandidaten aus ihrer Gruppe. Ungeschlagen kamen die Bonner nach Mettmann und wollten dies auch bleiben, scheiterten sie im letzten Jahr doch knapp, um in die Regionalliga aufzusteigen.
Wie ambitioniert das ganze war, merkte man schnell auf dem Platz, da die Bonnerinnen sich entweder auf englisch oder spanisch unterhielten und ihr Spiel dirigierten.
Doch unsere Damen traten sehr selbstbewusst auf und die Gäste waren sichtlich beeindruckt von der Spielweise. Es war sehr kämpferisch, dynamisch und ein sehr schnelles erstes Viertel. Die einzigen Torchancen der Bonner, waren 4 Strafecken, die wir ihnen quasi geschenkt hatten, aber daraus konnten sie nichts zählbares herausholen.
Das 2.Viertel verpennten wir und wurde nach einer Minute überrumpelt und die Gäste gingen 0-1 in Führung. Sehr ärgerlich und total vermeidbar, aber da sah man den Qualitätsunterschied und wie erfolgreich man sein kann, wenn das Spiel schnell gemacht wird.
Kurz vor Ende der Halbzeit mussten wir den zweiten Treffer der Gäste hinnehmen und auch dieser war keine Glanzleistung, sondern zählte eher als Gastgeschenk.
Zwei Tore Rückstand zur Halbzeit war kein Weltuntergang und durchaus noch ein gallisches Wunder möglich, aber in Anbetracht unserer bisherigen Torchancen sehr schwierig.
Im 3.Viertel wurden wir wieder stärker und ärgerten den Tabellenführer, aber wieder kamen wir nicht über ein 0-0 hinaus.
Im letzten Viertel gab es wieder eine Strafecke gegen uns und diese war nicht besonders gut ausgeführt, trotzdem bekamen wir die Kugel nicht kontrolliert aus dem Torschusskreis gespielt und letztendlich konnte sich Bonn über das 0-3 freuen.
Kokans Fazit:
Wieder haben unsere Mädels ein tolles Spiel abgeliefert und das gegen den Tabellenführer. Sicherlich war die Niederlage verdient, aber die Gäste haben es sich leichter vorgestellt. Wir sind auf jeden Fall verdient in der Oberliga und haben uns stetig weiterentwickelt.
Wir haben unsere Baustellen für die kommende Trainingswoche und werden weiter am Abwehrverhalten arbeiten, damit wir dem Gegner nicht wieder soviele Strafecken liefern. Das sind unnötige Geschenke, die nicht sein müssen.
Gegen unseren nächsten Gegner am 18.09. rechnen wir uns wieder mehr aus, vor allem auch mehr Torabschlüsse.
Mit den Damen des Düsseldorfer SC, wird es wieder sehr kämpferisch zugehen, da beide Mannschaften die Punkte gegen den Abstieg brauchen.
Kader:
Kira Weps(Tor),Nina Müller, Lea Schult, Yvi Froese, Caro Vink, Viki Marx, Candice Schnelting, Sera Léger, Greta Martin, Luisa Meier, Noëlle Geier, Jessica Balzer, Jana Reiter, Sabrina Stojanović
Mettmanns Damen zu Gast bei den 2. Damen von Rot-Weiß Köln
Bestes Hockeywetter und eine traumhaft schöne Anlage erwartete uns am 3. Spieltag.

Der Kader hatte zwar nur 3 Auswechselspieler vorzuweisen, war aber stark besetzt. Trotzdem reisten wir mit gemischten Gefühlen an, da wir alle wussten, welch starker Gegner uns mit der Zweitbesetzung der Bundesligamannschaft erwartete. Ein Großteil bestand aus gestanden Bundesligaspielerinnen und ein Teil wurde mit jungen Eigengewächsen aufgefüllt.
Das 1.Viertel war sehr kämpferisch auf beiden Seiten und es entwickelte sich eine muntere Schlacht von Torschusskreis zu Torschusskreis, doch gefährlich eindringen, oder gar zum Abschluss kommen, konnte keine der beiden Mannschaften.
Das 2.Viertel war ähnlich gestrickt und jetzt kamen sogar die ersten Abschlüsse auf beiden Seiten zustande.
In der Halbzeitbesprechung waren wir mit der bisher gezeigten Leistung unserer Mädels sehr zufrieden, schließlich haben sie sich bei diesem starken Gegner sehr gut verkaufen können und nicht versteckt.
Das 3.Viertel ging munter weiter und es stand weiterhin 0-0, die Kölner wurden bissiger und es wurde viel über die Schiedsrichterleistung gemeckert, ein gutes Zeichen, dass wir einen guten Job machten und den Gegner zu Fehlern gezwungen haben.
In der 39.Minute packte sich Nina Müller ein Herz und schlug die Kugel in des Gegners Torschusskreis, Sabrina Stojanović gab die Kugel weiter auf Jessi Balzer, die sicher zur 1-0 Führung einnetzte.
Mit dieser Führung ging es in den Schlussabschnitt und beide Teams kämpften verbissen weiter. Köln hatte sich nicht aufgegeben und Mettmanns Damen schnupperten an der Sensation. Die „Rot-Weißen“ spielten noch druckvoller und suchten den Abschluss. Leider fingen wir an Geschenke zu verteilen und ließen ein wenig die Coolness vermissen. Wir ließen uns zu dummen Fouls hinreißen, die zu gefährlichen Strafecken führten und der Gegner beherrscht dieses Mittel perfekt.
Wir konnten zwar einige Ecken abwehren, aber eine saß und Köln glich in der 52. Minute wieder aus.
Es ging hitzig weiter und die Gastgeber steckten nicht auf, sondern sahen uns wanken und wollten die drei Punkte. Doch keine 2 Minuten später war es Maren Neumann, die mit einer Glanztat die Führung zum 2-1 wieder für uns herstellte.
Unsere Bank tobte und auch die mitgereisten Fans feierten die erneute Führung.
Mit viel Übersicht spielten wir die Zeit herunter und gingen als verdienter Sieger vom Platz.
Kokans Fazit:
Was ein Spiel und was eine mega Leistung der ganzen Truppe. Wir haben konsequent an der sehr guten Leistung der Vorwoche angeknüpft und dank der tollen Trainingsarbeit unter der Woche einen weiteren Schritt nach vorne machen können.
Wieder war es ein Nervenkrimi mit 60 Minuten spannungsgeladenem Hockey.
Sensationell wenn man sieht, dass die Kölnerinnen mit Marion Rodewald, die ehemalige und langjährige Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft in ihren Reihen hatte. Sie zählte zu den besten Hockeyspielerin der Welt und Sie besitzt noch immer eine Wahnsinns Fitness, Körper- und Spielbeherrschung.
Toll was Greta Martin für eine Partie abgeliefert hat und einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. Klasse finde ich auch, wie sich das Spiel unserer Viki Marx in dieser Saison entwickelt hat. Technisch schon immer saustark, geht es bei ihr in dieser Saison weiter nach vorne und das ist so schön zu sehen.
Nächste Woche kommen die Damen von SW Bonn zu uns und wieder wird es keine einfache Aufgabe für uns, denn letztes Jahr klappte der Aufstieg knapp nicht und dieses Jahr stehen sie ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Kader:
Caro Vink(Tor), Lea Schult, Greta Martin, Yvi Froese, Claudia Roden, Nina Müller, Noëlle Geier, Viki Marx, Jo Wiese, Luisa Meier, Candice Schnelting, Maren Neumann(1), Jessica Balzer(1), Sabrina Stojanović