Spielberichte der 1. Damen / WJA
Erstes Heimspiel der Saison gegen die 2. Damen des DSD Düsseldorf

Eine lange Woche war endlich um und noch immer steckte die bittere 4-0 Auftaktniederlage in den Köpfen unserer Mannschaft. Nach wie vor mussten wir auf die Verletzte Caro Vink verzichten und diese Woche fehlten auch noch Jessi Balzer, Maren Neumann, Yvi Froese, Nina Müller und zu guter Letzt, auch noch unser Trainer Phillip Gutt.
Wirklich keine guten Vorraussetzungen, aber zum Glück konnten wir die Coaching Position mit unserem ehemaligen Erfolgstrainer dem “Aufstiegs Kemper” besetzen und unsere Noelle Geier konnte sich nach einem Außenbandriss endlich wieder das “Grün-Weiße” Trikot überstreifen.
Wir begannen äußerst druckvoll und unsere Offensivwellen, drängten die Gäste in ihr Viertel.
Es dauerte keine drei Minuten und unser Routinier Sabrina Stojanovic bediente die lauernde Stürmerin Johanna Wiese am Pfosten, die gekonnt mit einem Stecher die Kugel zum 1-0 im Tor versenkte.
Kurz vor ende des 1. Viertels stach Noelle Geier über rechts durch die Abwehr des Gegners und holte sich geschickt die nächste Strafecke. Claudia Roden holte zum Schuss aus, passte geschickt auf Noelle Geier. Sie stand goldrichtig und verwandelte zum 2-0.
Was ein Auftakt und mehr als verdient, waren die Gäste vielleicht zweimal in unserer Hälfte. Wir kombinierten schnell und die Zahnräder der Mettmanner Hockeymaschine liefen perfekt und jeder Teil der Mannschaft gab sein Bestes.
Auch in dem zweiten Viertel war die Achse Claudia Roden, Marx, Stojanovic und Reiter brandgefährlich, aber leider erhöhten Reiter, Johnen und Wiese nicht auf 3-0.
Das Spiel nach der Halbzeit wurde hitziger und der DSD war deutlich angestachelt und das führte dazu, dass eine Gästestürmerin wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt wurde. Unmittelbar nach der ersten Zeitstrafe erhielt Claudi Roden ebenfalls eine Zeitstrafe für übertriebene Härte. Sie meinte hinterher, dass es ein ganz normaler Zweikampf war und wir waren trotzdem begeistert von ihrem Spiel.
Die Gäste spielten mutiger und wollten sich noch nicht geschlagen geben und ein Torschuss konnte von unserer Abwehr nur noch mit dem Körper vor der Linie abgewehrt werden und es gab 7 Meter.
Unser Goalie Kira Weps ahnte die Ecke, konnte den Anschlusstreffer aber nicht verhindern.
Weitere 3 Minuten später konterten die Gäste über links und waren klar die laufschnelleren. Diesen Vorteil machte sich die Angreiferin zu Nutze und drang bis in unseren Schusskreis vor und zimmerte die Kugel zum 2-2 Ausgleich ins Tor.
Im letzten Viertel waren wir wieder drückend überlegen und Coach Kemper machte die Arbeit sichtlich Freude und er verschob fleißig die Offensive, da er und die Mannschaft unbedingt die drei Punkte wollten, aber leider kam nichts zählbares dabei heraus.
Kokans Fazit:
Was eine Sahneleistung unserer Truppe und im Gegensatz zur Vorwoche ein völlig veränderter Auftritt. Der Puls der Fans und natürlich auch meiner, war 60 Minuten im roten Bereich, mit soviel Spannung war dieses Spiel versehen. Klasse wie sich heute Claudi Roden zerissen hat für die Mannschaft und wir sind alle so happy, das Noelle Geier wieder am Start ist. Ihr Offensivdrang und ihre Gier fehlen unserem Spiel sonst sehr.
Besonders erwähnen möchte ich heute Jana Reiter, nicht nur dass sie charakterlich eine extrem feine Spielerin ist, was sie auf dem Platz abliefert ist ne Wucht. Sie hat erst ihr 2. Damenspiel absolviert und spielt frech und ohne Scheu, als ob sie seit Jahren ein Teil des Teams wäre.
In den nächsten Wochen erwarten uns brettharte Aufgaben. Erst geht es gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten RW Köln und eine Woche danach empfangen wir SW Bonn. Zwei sehr schwere Aufgaben, aber mit dem Spirit des vergangenen Spieltags können wir vielleicht ein paar Punkte entführen.
Einen Dank noch einmal an unseren Ex-Coach Patrick Kemper, dass er sich der Aufgabe gestellt hat und einen tollen Job abgeliefert hat.
Kader:
Kira Weps(Tor),
Lea Schult
Greta Martin
Kerstin Wächter
Claudia Roden
Luisa Meie
Viki Marx
Seraphine Léger
Candice Schnelting
Marie Johnen
Jana Reiter
Kathi Rüber
Johanna Wiese(1)
Noëlle Geier(1)
Sabrina Stojanović
Mettmanns Damen starten in die zweite Oberligasaison
Aachener HC - MTHC
4-0

Ein herrlicher Tag, um in die neue Saison zu starten. Das Team hat eine gute Vorbereitung gespielt und bei insgesamt 4 Spielen gegen sehr starke Teams 2 Siege und 2 Niederlagen errungen.
Als heutiger Gegner standen uns die 1. Damen des Aufsteigers Aachener HC gegenüber. Bei den Studentenstädten weiß man nie, was für eine Mannschaft einen erwartet, außer dass man in der Regel einen sehr jungen Gegner haben wird.
Leider hat uns Annabel Marx verlassen, die studiumsbedingt zu Eintracht Dortmund gewechselt ist.
Dafür verstärkt uns aus der eigenen Jugend Jana Reiter, die sich nach einem Auslandsaufenthalt bisher stark im Mannschaftsgefüge integriert hat.
Das Spiel begann mit schnellen Kombinationen des Gegners und Mettmann spürte von Anfang hohen Druck. Unsere Damen konnten kein wirkliches Rezept finden, um sich ihrerseits besser in Szene setzen zu können und so gelang Aachen in der 8.Spielminute der 1-0 Führungstreffer.
Zu Beginn des 2.Viertels stürmten die Gastgeber über die rechte Seite und wir ließen uns zu einem Stockschlag im eigenen Viertel hinreißen und der Unparteiische gab direkt eine Strafecke. Ärgerlich, weil der Coach es pausenlos predigt, dass dieses Foul in der Oberliga immer mit einer Strafecke geahndet wird und aus einer möglichen Torchance eine sehr gute wird. Kira Weps im Tor konnte den ersten Schuss noch abwehren, aber Aachen blieb am Zug und konnte den Nachschuss im Tor unterbringen.
Kein guter Start in das 2.Viertel, aber noch war reichlich Zeit auf der Uhr, um das Spiel zu drehen.
Doch die Aachnerinnen hatte eine bärenstarke Aufbauspielerin, die gekonnt die Blöcke vor sich verschob und eine sehr starke Flügelspielerin mit harten Bällen auf die Reise schickte.
Unsere Angriffsversuche endeten meistens auch bei ihrer 6, denn sie war ebenfalls pfeilschnell und an ihr kamen unsere Stürmerinnen einfach nicht vorbei. Coach Gutt hatte im Laufe des Spiels ihr 6 Stürmerinnen gegenüber gestellt, doch kaum eine fand mal den Weg an ihr vorbei. Leider neigten wir auch gerne dazu, ins direkte 1 gegen 1 mit ihr zu gehen, doch dies war zu 100% die falsche Entscheidung.
Die zweite Halbzeit begann und wir lieferten unser 3. Gastgeschenk bei den Aachenerinnen ab. Gefühlt von der Mittellinie bis in unser Tor konnte die Angreiferin völlig ohne Gegenwehr in unser Tor stürmen und auf 3-0 erhöhen.
Kokans Fazit:
Das hatten wir uns aber mal ganz anders vorgestellt. Sicherlich haben wir mit Noelle Geier und Caro Vink zwei schwere Ausfälle zu beklagen, aber das kann nicht die Antwort sein.
Das 4-0 ist bitter und war auch unnötig und mit den geschenkten Toren auch deutlich zu hoch. Uns bleiben noch 13 Spieltage zu punkten und die nötigen zwei Gegner hinter uns zu lassen. Deswegen müssen wir jetzt aufstehen, uns den Mund abputzen und durch die gemeinsamen Trainingseinheiten unsere Defizite abbauen.
Kader:
Kira Weps(Tor),
Lea Schult, Yvi Froese, Sera Léger, Maren Neumann, Viki Marx, Marie Johnen, Jo Wiese, Luisa Meier, Jana Reiter, Candice Schnelting, Jessi Balzer, Ellen Distelrath, Kerstin Wächter, Nina Müller, Sabrina Stojanović.
Showdown in der Oberliga der 1. Damen

Mettmanns Damen mussten am letzten Spieltag gegen den Tabellendritten aus Raffelberg antreten. Keine leichte Aufgabe, da die Raffelberger eine sehr starke Mannschaft haben, die für höhere Aufgaben für die 2.Bundesliga vorbereitet werden sollen.
Sehr entschlossen wirkte das Mettmanner Team, denn man spürte noch den Tabellennachbarn im Nacken, der bei einem Sieg die Mettmanner auf einen Abstiegsplatz stürzen würde und deswegen musste man mindestens ein Unentschieden holen, um diese Schmach abzuwenden.
Die Grün-Weißen begannen sehr mutig, defensiv gut organisiert und stellten sich dem Favoriten gut entgegen. In der 6.Minute schnappte siche Noëlle Geier die Kugel und ging gekonnt durch die Mitte, bediente Annabel Marx im Schußkreis, die aber sofort hart durch die Raffelberger Torhüterin angegangen wurde. Trotzdem gelang es ihr, die Kugel auf Sabrina Stojanović durchzustecken, die noch zum Schuss kam, dieser aber von einer heraneilenden Abwehrspielerin gerade noch von der Linie gekratzt wurde.
Die Gastgeber waren überrascht, denn mit so einem starken Gegner hatten sie nicht gerechnet, der ihnen am letzten Spieltag soviel abverlangen sollte.
Kurz vor Ende kam es zu einer Schrecksekunde für die Mettmannnerinnen, als ein lauter Schrei das Spiel unterbrach und sich eine Schlüsselspielerin der Mettmanner mit Schmerzen auf dem Boden wälzte. Ohne Fremdeinwirkung ist Noëlle Geier umgeknickt und sollte für den Rest des Spiels ausfallen.
Mettmann stand unter Schock wegen des schweren Verlusts und Raffelberg nutze seine einzige Möglichkeit und ging 1-0 in Führung.
Im 2. Viertel hatten sich die Gäste schnell wieder gefangen und suchten weiterhin ihre Chancen und wieder war es Sabrina Stojanović und wieder wurde das sichere Tor auf der Linie herausgekratzt. Auch ein schöner Konter über Maren Neumann, die Jessi Balzer gut in Szene setzte, wurde von ihr neben das Tor gelegt.
Mettmann verlor in dieser Phase ihre zweite Spielerin, denn Yvi Froese meldete sich verletzt ab und konnte nicht mehr mit ihrer Erfahrung die Abwehr unterstützen.
Ein schwerer Schlag, da die Hitze auf dem Platz viele Wechsel nötig machte und es ein sehr laufintensives Spiel von beiden Seiten war.
Die zweite Hälfte ging genauso munter weiter und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Raffelberger versuchten ihrerseits immer wieder zu Abschlüssen zu kommen, aber die Mettmanner Abwehr stand gut und ließ außer Strafecken nichts zu. Dies entwickelte sich auch zur einzigen Möglichkeit der Heimmannschaft, um zu Torschussmöglichkeit zu kommen, aber jede Strafecke wurde von den Mettmannerinnen zunichte gemacht.
Im letzten Viertel wurde die Partie hitziger und Raffelberg sichtlich genervter, da man die Mettmanner nicht in den Griff bekam.
Von unserer Seite kassierte Viki Marx eine zweiminütige Zeitstrafe, doch auch diese Unterzahl konnten die Mettmannerinen gut ausspielen.
Leider gelang der mehr als verdiente Ausgleichtreffer der Mettmannerinnen nicht mehr und man verlor diesen heißen Kampf unglücklich mit 0-1.
Doch die Oberhausener spielten ihrerseits nur 3-3 und somit war der Klassenerhalt der Kreisstädter gesichert.
Kokans Fazit:
Unser erstes Jahr in der Oberliga ist um und wir haben den Klassenerhalt geschafft.
Wir haben in allen Spielen gezeigt, dass wir mithalten können und nicht durch Zufall in dieser Liga sind. Unsere Mannschaft ist in den letzten Jahren stets gewachsen und hat sich als Einheit die Oberliga erarbeitet.
Viel Stolz erfüllt mich, dass wir erst durch die Arbeit mit Patrick Kemper und in den letzten Jahren mit Phillip Gutt zum Gallischen Dorf gereift sind und das Imperium der Ligakonkurrenten immer wieder ärgern können.
Nach einer kurzen hockeyfreien Zeit beginnt das Projekt Oberliga 2.0 und wir werden mit viel Fleiß und trotzdem viel Spaß am Kader feilen, damit wir im nächsten Jahr mehr als 2 Teams hinter uns lassen.
Ein Schlüssel für den Erfolg ist da unsere gute Jugendarbeit durch unseren Hauptamtlichen Trainer Oliver Voigt.
Vielleicht hat ein unzufriedener Spieler von einem Verein aus der Nachbarschaft uns auch mal auf dem Zettel, um sich unserer Mannschaft anzuschließen.
Mettmanns Damen bleiben auf der Siegerstraße liegen
Am 12.Spieltag waren wir bei den 3.Damen des Uhlenhorster HC zu Gast. Das Hinspiel wurde knapp mit 3-2 verloren, doch diesmal wollten wir die Punkte mit nach Hause nehmen.
Mit drei Siegen im Rücken konnten wir auch selbstbewusst antreten, aber wir durften nicht zu leichtsinnig ins Rennen gehen, da der Gegner mit ehemaligen Nationalspielerinnen gespickt ist und sein Handwerk versteht.
Doch leider wurden wir im ersten Viertel völlig überumpelt und kassierten fünf Strafecken gegen uns und konnten uns bei einer starken Abwehr und mit Kira Weps im Tor bedanken, die mit viel Können die Null festhielt.
Im zweiten Viertel konnten wir uns etwas befreien und kamen zu guten Torchancen, doch es blieb beim 0-0 Pausenstand.
Der Trainer war zufrieden, dass sich die Mannschaft an das freche und technische Spiel angepasst hatte und nun überlegener war.
Die zweite Hälfte begannen wir sehr druckvoll und Annabel Marx schnappte sich die Kugel im eigenen Viertel und stürmte über rechts den halben Platz hinunter. Dabei setzte sie sich gekonnt gegen drei Gegnerinnen durch, passte auf die mitlaufende Noelle Geier, die wiederum auf Viki Marx weiterleitete, die sofort auf die außen lauernde Candice Schnelting durchsteckte. Candice war nervenstark und brachte uns mit einer Argentinischen Rückhand in Führung. Der Jubel war groß und wir spielten genauso druckvoll weiter, aber das 2-0 wollte nicht fallen.
Im letzten Viertel bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf, da man sich in diesem Prestigeduell nicht so einfach geschlagen geben wollte.
Acht Minuten vor Schluss, erhalten wir eine Strafecke gegen uns, daraus resultiert ein 7m und Uhlenhorst gleicht aus.
Wir stürmen sofort wieder aufs gegnerische Tor und werden eiskalt ausgekontert und es steht 1-2 gegen uns. In der verbliebenen Zeit, gelang es uns nicht mehr das Spiel zu wenden.
Kokans Fazit:
Wir waren so nah dran am 4.Sieg in Folge und wären sehr verdient als Sieger vom Platz gegangen, aber der Kaltschnäuzigkeit des Gegners waren wir nicht gewachsen.
Was mich viel mehr verärgert ist, dass der Erstplatzierte und der Zweite heute gegen unsere Gegner um den Abstieg Punkte verschenkt haben und wir somit noch einmal Alles geben müssen, um nicht auf der Zielgeraden noch eingeholt zu werden.
Kader:
Kira Weps(Tor), Caro Vink, Lea Schult, Noelle Geier, Annka Krug, Séraphine Léger, Katja Scholten, Nina Müller, Greta Martin, Yvi Froese, Claudi Roden, Viki Marx, Annabel Marx, Luisa Meier, Candice Schnelting(1), Sabrina Stojanović
Mettmanner Damen steigen in die Oberliga auf!

Mettmanns Damen müssen Nachsitzen
Nach der erfolgreichen Saison mit 10 Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen, belegten Mettmanns Damen einen erfolgreichen zweiten Platz in einer sehr starken Gruppe. Dies qualifizierte das Team zur Teilnahme an der Relegation um den letzten verbliebenen Platz in der Oberliga.
Neben Rot-Weiß Köln und Uhlenhorst Mühlheim, die das andere Relegationsspiel unter sich ausmachten, erwischten Mettmanns Damen den stärksten Gegner mit der Zweitvertretung vom THC Münster.
Mettmanns Zwote musste die Erste personell unterstützen, da die Spielführerin ausgefallen war und dadurch beorderte Trainer Gutt einmal Claudia Roden und Katharina Rüber in den Kader der Ersten.
Alles war angerichtet und die Nervosität war groß, wusste man den Gegner Münster nur schwer einzuschätzen.
Wie immer begannen wir unser Spiel sehr druckvoll und konnten früh durch Viki Marx in Führung gehen. Münster glich zwar nach einigen Minuten wieder aus, aber wir waren klar spielbestimmend. So hatte alleine Candice Schnelting zwei sehr gute Möglichkeiten, um ihr Team wieder in Führung zu bringen.
Im zweiten Viertel ließen wir nichts mehr anbrennen und erhöhten durch Annabel Marx in der 17.Minute auf 2-1 bevor Sabrina Stojanović dem Gegner die Kugel klaute, mittig nach vorne stürmte und im rechten Augenblick auf Jessi Balzer ablegte, die eiskalt auf 3-1 einnetzte.
Candice Schnelting war jetzt auch sicherer und vernaschte in der 28. Spielminute die Münsteraner Torfrau zum 4-1 Pausenstand.
Eine schöne Führung hatten sich die Grün-Weißen erspielt und konnten sich locker auf die zweite Hälfte vorbereiten, aber noch war der Aufstieg nicht in trockenen Tüchern, schließlich fallen im Hallenhockey manchmal sehr schnell die Tore.
Münster war zwar angezählt, aber noch lange nicht am Boden.
Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel bei beiden Teams schnell und druckvoll weiter und es dauerte bis zur 37.Spielminute bis Viki Marx ihre Schwester Annabel perfekt zupassen konnte und diese auf 5-1 erhöhte.
Nur drei Minuten später schlug Münster zurück und verkürzte auf 5-2. Jetzt begann die entscheidende Phase, Münster musste mehr Risiko gehen und Mettmann musste dem Druck standhalten.
Das letzte Viertel begann und in der 48.Minute passte Sabrina Stojanovic auf Viki Marx und sie konnte mühelos auf 6-2 erhöhen. Jetzt setzten die Münsteraner alles auf eine Karte und nahmen ihre Torfrau für eine sechste Feldspielerin heraus. Eine logische Entscheidung, musste man 4 Tore in 10 Minuten aufholen und uns war dies aus den Gruppenspielen und Trainingseinheiten bekannt. Oft hat Trainer Gutt auf engstem Raum trainieren lassen, um schnelles Kontakten unter Druck zu üben und zu verinnerlichen.
So konnte Münster aus der Überlegenheit wenig machen, hatten meistens die Mettmannerinnen Kontrolle über das Spielgerät und versuchten ihrerseits das leere Tor zu treffen.
Die letzte Spielminute lief und Annabel passte hart auf die lauernde Stürmerin Jessi Balzer, die gekonnt die Kugel ins Tor beförderte zum 7-2 Endstand.
Die zahlreichen Fans, die ihr Team lautstark über 60 Minuten unterstützen, zählten die letzten Sekunden auf der Uhr herunter und es stand fest, Mettmanns Damen haben mit einer kleinen Truppe von 10 Spielerinnen den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht.
Kokans Fazit:
Einen Spitzenleistung haben unsere Mädels abgeliefert und wir sind alle froh, dass wir diese tolle Saison mit dem Aufstieg krönen konnten. Noch nie haben Mettmanns Damen auf dem Feld, sowie in der Halle soweit oben gespielt und ich hoffe, dass wir nicht nur von Seiten des Vereins und unserer Freunde Unterstützung für die kommenden Aufgaben erhalten werden, sondern uns auch die Stadt mit ausreichend Trainingszeiten in Mettmanns Hallen entgegen kommen wird.
Mit 40 Damen aus Erster und Zweiter Mannschaft, sowie der Herrenmannschaft, brauchen wir mehr als vier Stunden pro Woche an Übungszeit.
Vielen Dank an die vielen Fans, die sich das Spektakel in Wuppertal angeschaut haben und uns so lautstark unterstützt haben.
Trotzdem gibt es auch etwas Trauriges zu berichten. Eine unserer Spielerinnen wurde von Schwarz-Weiss Neuss abgeworben. Cassi Walkiewicz wird eine große Lücke hinterlassen, weil sie einerseits zu den Leistungsträgerinnen der Mannschaft gehört und wir ihr Heimatverein sind. Wir wünschen ihr alles Gute, damit sie auch die nächsten Schritte in ihrer Hockeylaufbahn erfolgreich beschreitet und vielleicht führt ihr Weg irgendwann wieder zurück zu ihrem Heimteam.
Kader Aufstiegsteam:
Kira Weps (Tor),
Lea Schult, Cassandra Walkiewicz, Katharina Rüber, Claudia Roden, Candice Schnelting(1), Annabel Marx(2), Viki Marx(2), Jessi Balzer(2), Sabrina Stojanović, Luisa Meier, Caro Vink